Dublin

Hallo aus Dublin, auch wenn gerade einmal drei Wochen um sind, kommt es mir vor wie eine Ewigkeit, die wir schon auf der Insel sind - natürlich positiv gemeint. Als wir am ersten Sonntag gelandet sind, wurden wir von einem Mitarbeiter von Intersplus vom Flughafen abholt und nach und nach zu den Familien gebracht. Nach dem wir uns einigermaßen eingerichtet haben, gab es Essen und somit war der erste Tag auch schon vorbei.  Am Montag morgen startete der einwöchige Sprachkurs. Allerdings erst nachdem alle mehr oder weniger verspätet und mit dem einen oder anderen Umweg bei der Sprachschule angekommen sind. Die restliche Woche beim Sprachkurs verbrachten wir dann in getrennten Gruppen zusammen mit anderen Sprachschülern aus anderen Ländern. Die Nachmittage der ersten Woche hatten wir frei und konnten somit Dublin erkunden. Egal ob Grafton Street, Temple Bar oder der Phoenix Park. Das Faszinierende an Dublin ist, dass diese Stadt meiner Meinung nach ganz viele Fassetten hat. Da denkt man in der einen Straße, dass man in Amsterdam ist und eine Straße weiter auf einmal in einem kleinen Dorf in Italien.  Was man hier auch lernen muss, dass es anscheinend keine Vorschriften sondern nur "Vorschläge" gibt. Da gehen dann auch Polizisten mal gerne über eine rote Ampel. Nach einer Stadtführung am Dienstag ging es dann für alle in eine Bar, um das Spiel Deutschland gegen Nordirland zu schauen. Zum Glück haben wir gewonnen zwischen den ganzen Irischen Fans :D Am Wochenende haben wir dann unsere erste "One Day Tour" quer durch Irland, zu den Cliffs of Moher an der Westküste, gemacht. Leider konnten wir aufgrund des super irischen Wetters kaum etwas von den Klippen sehen, aber der Trip hat sich dennoch gelohnt. Apropos irisches Wetter. Zitat der Iren: "Wir können nicht vier Jahreszeiten an einem Tag, wir können das in einer Stunde". Und ich bin so langsam der festen Überzeugung, dass sie Recht behalten. In der zweiten Woche hat dann das Praktikum angefangen. Alle Schüler sind in unterschiedlichen Betrieben untergebracht. Die einen beispielsweise in einer Sprachschule und wir, aufgrund unserer Ausbildung in Deutschland, in einem Einzelhandelsunternehmen. Unsere Aufgabe besteht darin Kunden zu betreuen und ihnen bei Fragen oder Unklarheiten weiter zu helfen.  Nach zwei Wochen Praktikum muss ich sagen, dass es mir das Englische auf jeden Fall leichter fällt. Sei es bei Unterhaltungen mit Kollegen, beim Verstehen von Aufgabenstellungen oder im Umgang mit Kunden.  Die Wochenende und die Zeit nach der Arbeit nutzen wir dann, um Dublin besser kennen zu lernen und die Landschaft und Küsten um Dublin herum. Aber auch ein Trip nach Belfast und zu Giant's Causeway darf nicht fehlen, um Nordirland auch ein bisschen kennen zu lernen.